Aktuelle Neuigkeiten

Team SeehausKurzgeschichte über MES
Weltweit etabliert

Unternehmen ''M.-E. Seehaus'' feiert 25-jähriges Jubiläum

Obgleich sie klingt wie eine der vielen Erfolgsgeschichten, von denen man in Wirtschaftsmagazinen liest, ist sie Wahr, die 20-jährige Geschichte der Firma Seehaus, die sich aus einer Gartenlaube heraus zum weltweit agierenden Import-Export-Unternehmen entwickelte. ''Zur Wendezeit sind wir beide arbeitslos geworden.

Doch es musste weiter gehen, Kopp in Sand stecken gab´s nicht für uns'', spricht Hans-Jürgen Seehaus, heute Geschäftsführer des Unternehmens, für sich und seine Frau Maria-Elena. Seit 25 Jahren verheiratet, hatten sie beim Neustart nicht viel mehr als sich und eine Idee, die sich rückblickend als wirtschaftlicher Treffer erwies.

Haushalts-, Schreib- und Kurzwaren, alles aus DDR -Produktion kauften sie in Größenordnungen preiswert auf, lagerten es und boten all dies aus der eigenen 20-Quadratmeter-Gartenlaube heraus an.

''Bereits ein Jahr nach der Wende ebbte der Boom nach bunten West-Artikeln langsam ab.
Bewährtes aus DDR -Zeiten wurde wieder begehrt'', sagt sich Maria-Elena Seehaus,
die sich noch gut an den Sommer 1990 erinnern kann, als die Leute in Zweierschlangen vor dem Geschäft standen, um preiswert Schreibwaren und Material für das kommende Schuljahr einzukaufen.

Das Konzept aus Qualität zu günstigen Preisen ging auf, die Auftragsmengen wuchsen und der Lagerbedarf stieg. Konsequenz: Die Gartenlaube verlassend, zog das Unternehmen aufs Gelände der ehemaligen Plüschfabrik in Kloster Zinna, und startete von dort aus seine weltweite Expansion. Statt Direktverkauf setzte das Ehepaar nun auf Im- und Export.
Beginnend in Fernost hat sich die Firma M.-E. Seehaus heute auch auf dem westdeutschen Schreibwarenmarkt etabliert.

Auf Messen suchten und fanden sie neben erfolgversprechenden Schreibwaren jene Kontakte,
die sich bis heute zum Netz weltweiter Vertragspartner entwickelte.
Über die tschechische Firma Koo-I-Noor, für die das Unternehmen die Generalvertretung in Ostdeutschland besitzt, kam ein neues Vertriebssegment hinzu, der Künstlerbedarf.
Keilrahmen, Malmappen, Farbsorten aller Coulleur oder Pinsel entwickeln sich gerade in Österreich und Skandinavien zum Boomgeschäft. Auf das Erfolgsrezept dieser aus dem Nichts entstandenen Firma hin angesprochen, sagt Maria-Elena Seehaus: ''Bescheidenheit, Sparsamkeit und vorausschauendes Agieren sind das Motto, ebenso, wie der Zusammenhalt in unserem Mitarbeiterteam. Mit viel Talent für's Improvisieren wurde die Firma M-E-Seehaus von einem Gartenlaubengeschäft zum heutigen Großhandel Büro- Schulbedarf,
Schreibwaren und - mit steigender Tendenz - Kreativprodukte, geführt.

Am 01.10.2016 wurde die Firma M.-E. Seehaus von der Marke  KOH-I-NOOR übernommen und wird
unter dem Namen  KOH-I-NOOR Deutschland GmbH weitergeführt.

Für Kunden und Mitarbeiter ändert sich natürlich nichts.